Migranten ohne Ausweis soll die Einreise verweigert werden, fordert Wolfgang Bosbach

Zwei Drittel der Ausländer, die nach Deutschland kommen, haben keinen gültigen Ausweis, heißt es in einem Artikel. Trotzdem lässt die Bundesregierung die meisten Migranten nach Deutschland einreisen. Wenn es nach Wolfgang Bosbach geht, soll sich das ändern.

Der Terrorist vom Breidscheidplatz, der Attentäter aus Würzburg und der Mörder aus Freiburg waren als sogenannte "Flüchtlinge" ohne gültige Ausweispapiere nach Deutschland eingereist. Hierbei handelt es sich um eine sicherheitspolitische Katastrophe. Im Sommer 2016 gingen fast alle großen Medien davon aus, dass sich ungefähr 500.000 unregistrierte "Flüchtlinge" in Deutschland befinden und untergetaucht sind. Niemand weiß wer sie sind, woher sie kommen und was sie hier wollen.

 

Wolfgang Bosbach fordert klare rechtstaatliche Maßnahmen. „Wir sollten niemanden einreisen lassen mit völlig ungeklärter Identität und Nationalität“, sagte der Innenpolitiker in einem Interview. Eine unkontrollierte Masseneinwanderung gefährdet nicht nur die öffentliche Sicherheit in Deutschland, sondern auch den Sozialstaat.

 

Auch einige der Terroristen vom Massaker im Bataclan in Paris und vom Anschlag in Brüssel waren als sogenannte "Flüchtlinge" nach Europa eingereist. Ungefähr zwei Drittel der eingereisten Personen seit 2014 haben keine gültigen Ausweispapiere vorlegen können. In den meisten Fällen wurden die Ausweise vorsätzlich weggeworfen, um eine Abschiebung zu verhindern.

ONLINE REDAKTION

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